Print-Tipps für Fotografen

Zahlreiche Fotografen sind gleichzeitig professionelle Werbe-Designer von Werbelayouts. Jeder kennt das Dilemma, dass man sich immer wieder entscheiden muss, bei wem man die Sachen herstellen lässt. Viele bemühen sich sehr mit der Gestaltung einer Drucksache. Die kann einige Arbeitsstunden Zeit kosten. Doch dann stellt sich das Problem: Bei welcher Druckerei wird gedruckt? Dazu eröffnen sich grundsätzlich folgende Möglichkeiten. Man kann einen örtlichen Anbieter nehmen oder das Print-Medium im WWW anfertigen lassen. Tipp für ein gutes Fotobuch: The Photographers Eye.

Hier die Vorzüge und Kehrseiten: Zahlreiche Internet-Anbieter führen endlich auch Druckveredelungen durch. Das sind Papier-Verdelungen, Silber- und Gold-Verzierungen und ähnliches. Bei Online-Anbietern gibt es jetzt auch mehr Papier-Auswahl. Man kann sich meist ein Druckmuster-Heft kostenlos schicken lassen, um vorher zunächst die Anmutung begutachten zu können. Allerdings bleibt die Auswahl natürlich trotz alledem geringer.

Druck-Services im Internet haben durch festgelegte Druckangebote und Produktions-Abläufe geringe Produktionszeiten. Der große Vorteil sind freilich oft die insgesamt günstigen Druckkosten von Internet-Anbietern. Aber auch da gibt es größere Abweichungen. Die Foto-Druckqualität sei aber meist ziemlich ordentlich. Örtliche Anbieter haben die Besonderheit, dass sie sozusagen massenhaft Papier für wirklich jeden Geschmack zum Wählen im Sortiment bieten. Einige haben sogar Motive zur Wahl, wie Wiliam Turner Kunstdrucke.

Ganz wichtig: Papiermaße und Sonderfarben etc können in jeder Kombination frei festgelegt werden. Leider sind die Kosten für solche Druckaufträge um ein vielfaches höher als bei Anbietern im Internet, z.B. www.Panoramaposter.net . Natürlich ist dieser Preis legitim. Weil hier auch das Druck-Ergebnis wesentlich hochwertiger ist. Es gibt quasi keine Beschnitt-Differenzen von bis zu einigen mm, etwas, das bei Druck-Services im Web durchaus mal schief gehen kann.

Ein weiterer Minuspunkt ist, dass Druckereien in der Ortschaft wegen individuellen Produktionen nie feste Fertigungs-Abläufe nutzen können. So sind halt auch die Fertigungsprozesse vergleichsweise wesentlich länger. Am Ende sollte der Kunde selbst wissen, welchem Zweck das Produkt dienen muss.